Parkkonzert

Gefiederte Sänger vor der HAustür

Station 07 von 10

Amsel

Blaumeise

Buntspecht

Kleiber

Mönchsgrasmücke

Waldkauz

Amsel

Turdus merula

Beobachtungszeitraum
  • ■
    Ganzjährig, vor allem am Boden.
  • ■
    Im Winter am Futterhaus. 
  • ■
    Teilweise Zugvogel.
Gesang
  • ■
    Februar – Juni
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    Melodiös, langsam flötend mit kurzen Pausen zwischen den „Strophen“.
  • ■
    Ab Dämmerungsbeginn. 
Größe
  • ■
    Körperlänge 25 cm
Kennzeichen
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    Männchen schwarz mit orangegelbem Schnabel und Augenring.
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    Weibchen dunkelbraun. 
Lebensraum
  • ■
    Alle Waldtypen, Gärten und Parks
Nahrung
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    Würmer, Insekten, Schnecken, Beeren und Früchte.
  • ■
    Kann häufig auf Rasenflächen bei der Suche nach Regenwürmern beobachtet werden. 
Fortpflanzung
  • ■
    Offenbrüter in Gehölzbereichen mit reicher Bodenvegetation.
  • ■
    Stabiles Nest meist niedrig in Bäumen, Hecken der Stäuchern.
  • ■
    2-3 Bruten zwischen März und August 
Verbreitung
  • ■
    Häufiger Kulturfolger
Besonderheiten
  • ■
    In manchen Jahren große Verluste durch das Usutu-Virus.
Gesang der AmselArtist name
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Blaumeise

Parus caeruleus

Beobachtungszeitraum
  • ■
    Ganzjährig; zumeist Standvogel.
  • ■
    Nördliche und östliche Populationen ziehen im September/Oktober oft in weiter südlich gelegene Gebiete 
Gesang
  • ■
    Ab Februar. Meist lieblich silberhell „psitsi-sirrrrrr“ aber auch schneidend-schimpfend „Tjerr-err-err-err“.
  • ■
    Weitere recht variable Rufe. 
Größe
  • ■
    Körperlänge 11,5 cm
Kennzeichen
  • ■
    Kleine Meisenart mit blauer, weiß eingerahmter Scheitelpartie, blauen Flügeln und fahl gelbem Bauch. Die Geschlechter sind gleich gefärbt. Einziger heimischer Kleinvogel mit blau-gelbem Gefieder.
Lebensraum
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    Wälder, Gärten und Parks. Im Winter gerne im Schilf.
Nahrung
  • ■
    Vor allem Insekten und zu einem geringen Anteil auch Samen und Beeren.
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    Häufig an Futterhäusern. 
Fortpflanzung
  • ■
    Konkurrenzstarker Höhlenbrüter. Brut meist in Baumhöhlen. Nimmt gerne Nistkästen an. Manchmal auch in Briefkästen oder Mauerlöchern.
  • ■
    1-2 Bruten von April bis Juni 
Verbreitung
  • ■
    Überall häufig
Besonderheiten
  • ■
    Lebhafter Kleinvogel, der geschickt auch kopfüber an kleinen Zweigen turn. Außerhalb der Brutzeit oft in Gesellschaft anderer Meisenarten.
Gesang der BlaumeiseArtist name
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Buntspecht

Dendrocopus Major

Beobachtungszeitraum
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    Ganzjährig
Gesang
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    Laute, metallische „kicks“ oder „kyck“-Rufe, die bei Aufregung schnell wiederholt werden.
  • ■
    Dazu trommeln die Tiere auf abgestorbenen Ästen und Stämmen, manchmal auch auf Blechkaminen und Masten. Schnellster Trommelwirbel unter den heimischen Spechten. 
Größe
  • ■
    Körperlänge 22-23 cm
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    Spannweite 34-39 cm.
Kennzeichen
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    Kontrastreich schwarz-weiß mit schwarzer Kappe und rotem Bürzel. Männchen mit rotem Nackenfleck.
Lebensraum
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    Weit verbreitet in Wäldern, Parks, Feldgehölzen und baumreichen Gärten.
Nahrung
  • ■
    VInsekten und Insektenlarven sowie im Winter Baumsamen (v.a. Koniferensamen), aber auch Vogeleier und Jungvögel. Oft auch an Futterhäusern.
  • ■
    Nutzt zur Bearbeitung von Früchten oder Zapfen erweiterte Risse und Spalten an Bäumen (Spechtschmieden). 
Fortpflanzung
  • ■
    Höhlenbrüter. Die Baumhöhlen werden jedes Jahr - meist in vorgeschädigten Gehölzen - neu gezimmert.
  • ■
    Eine Brut zwischen April und Juni. 
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Verbreitung
  • ■
    Bei uns häufigste Spechtart.
Besonderheiten
  • ■
    Alte Spechthöhlen sind wichtige Lebensräume für höhlenbrütende Vogelarten, aber auch für Fledermäuse, Siebenschläfer und zahlreiche Insektenarten.
Gesang des BundspechtsArtist name
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Kleiber

Sitta Europaea

Beobachtungszeitraum
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    Ganzjährig; meist Standvogel.
Gesang
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    Meist markantes „piü-piü-piü… oder „vivivivivi…“.
Größe
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    Körperlänge 14 cm
Kennzeichen
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    Unterseite rahmgelb. Flanken beim Männchen kastanienbraun, deutlich gegen die Unterseitenfärbung abgegrenzt.
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    Oberseite blaugrau mit schwarzem Augenstreif. 
Lebensraum
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    Offene Laub- und Laubmischwälder, Gehölze und Parkanlagen.
Nahrung
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    Insekten und deren Larven sowie Spinnen aber auch Nüsse und Samen.
  • ■
    Im Winter gerne an Futterhäusern.
  • ■
    Klettert bei der Nahrungssuche häufig mit dem Kopf nach unten an Ästen und Baumstämmen. 
Fortpflanzung
  • ■
    Höhlenbrüter.
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    Nutzt Baumhöhlen, deren Öffnung er mit feuchtem Lehm auf seine Größe „zuklebt“ (Name). Nest aus Rindenstücken. Teils auch in Nistkästen.
  • ■
    Eine Brut zwischen April und Juni 
  •  
Verbreitung
  • ■
    Häufig und weit verbreitet.
Besonderheiten
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    Die Rufe können leicht nachgepfiffen werden. Oft antworten die Vögel dann auf die vermeintlichen Reviereindringlinge.
Gesang des KleibersArtist name
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Mönchsgrasmücke

Sylvia atricapilla

Beobachtungszeitraum
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    Ab April. Im September/Oktober Zug in die Überwinterungsgebiete, die größtenteils im östlichen und westlichen Mittelmeerraum liegen.
Gesang
  • ■
    Laut, schön und perlend-melodiös, oft mit abschließenden langgezogenen Flötentönen „dadidadidadi“.
  • ■
    Warnruf „teck“ oder „teckteckteck“. 
Größe
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    Körperlänge 14 cm
Kennzeichen
  • ■
    Einheitlich grau, Männchen mit schwarzer Kopfplatte.
  • ■
    Weibchen bräunlicher mit rostbrauner Kopfplatte. 
Lebensraum
  • ■
    Lichte, unterholzreiche Wälder, Auwälder, Parks und gehölzreiche Gärten.
Nahrung
  • ■
    Insekten und deren Larven, Spinnen sowie Im Herbst auch Beeren.
Fortpflanzung
  • ■
    Offenbrüter mit zierlichem Nest aus Grashalmen, Pflanzenstängeln und Spinnweben im niedrigen Buschwerk.
  • ■
    1-2 Bruten von Mai-Juli. 
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Verbreitung
  • ■
    Häufigste mitteleuropäische Grasmückenart.
Besonderheiten
  • ■
    Versteckter Bewohner von Unterholz und Strauchschicht. Deshalb oft schwer zu entdecken.
  • ■
    Macht meist durch ihren Gesang auf sich aufmerksam. 
Gesang der MönchsgrasmückeArtist name
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Waldkauz

Strix aluco

Beobachtungszeitraum
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    Ganzjährig. Späte Abenddämmerung und nachts.
Gesang
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    Reviergesang schaurig-flötendes „huuuu-hu-huhuhu-huuu“ oft bereits ab Herbst und Winter, besonders aber im zeitigen Frühjahr. Die klassische „Gruselfilmeule“. Weibchen ähnlich aber krächzender, zusätzlich mit auffälligen „ku-witt“-Rufen.
Größe
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    Körperlänge 37-38 cm
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    Spannweite 94-104 cm
Kennzeichen
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    Rundlich-kompakte Eule mit vollständig schwarzen Augen.
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    Färbung variabel von grau bis rotbraun 
Lebensraum
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    Offene Laub- und Mischwälder, aber auch Alleen, Friedhöfe und Parks mit Baumhöhlen.
Nahrung
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    Überwiegend kleine Nagetiere (Feld- u. Waldmäuse), aber auch Vögel, Frösche oder Igel und Käfer.
Fortpflanzung
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    Brut in Baumhöhlen und häufig auch in speziellen Nistkästen. Vereinzelt auch in Gebäuden oder alten Greifvogelnestern.
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    Eine Brut zwischen Anfang März und Juni. 
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Verbreitung
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    Eine unserer häufigsten Eulenarten.
Besonderheiten
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    Sitzt tagsüber bei Sonne gerne am Höhleneingang. Dort wird er oft - dicht an einen Baumstamm gedrückt – von warnenden (hassenden) Singvögeln „verraten“.
Gesang des WaldkauzArtist name
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 Übersichtskarte

Aufnahmen Hans-Heiner Bergmann